So erkennen Sie den fiesen Spiegeltrick beim Autofahren

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Achtung Abzocke in Lignano: So erkennen Sie den fiesen Spiegeltrick beim Autofahren

Der Sommerurlaub steht vor der Tür. Viele Reisende zieht es an die Strände von Lignano. Doch auf den Straßen lauert eine altbekannte Gefahr. Kriminelle nutzen dort aktuell wieder den sogenannten Spiegeltrick aus. Ein Urlauber erlebte die Masche erst vor wenigen Tagen hautnah.

Der laute Knall aus dem Nichts

Es ist Montagvormittag, der 15. Juni 2026. Die Sonne scheint über Italien. Ein Autofahrer fährt entspannt kurz nach elf Uhr durch Aprilia Marittima. Er passiert den Kreisverkehr ganz normal. Vor ihm fährt ein weißer Fiat mit italienischem Kennzeichen. Der Urlauber setzt zum Überholen an und zieht vorbei.

Plötzlich ertönt ein lauter Knall. Das Geräusch klingt wie ein aufgewirbelter Stein. Der Fahrer vermutet einen Steinschlag an der Karosserie. Ein Blick in den Rückspiegel sorgt sofort für Verwirrung. Der Fahrer des überholten Fiat gestikuliert wild. Er betätigt mehrmals die Lichthupe und fordert den Urlauber zum Anhalten auf.

Die dreiste Forderung am Straßenrand

Der Urlauber möchte keine Fahrerflucht begehen. Er lenkt sein Auto an den rechten Straßenrand und stoppt. Der Fiat hält parallel daneben. Der italienische Lenker bleibt in seinem Wagen sitzen. Er kurbelt das Fenster herunter und erhebt schwere Vorwürfe. Der Urlauber habe seinen Seitenspiegel gestreift.

Der Spiegel des Italieners sieht tatsächlich leicht beschädigt aus. Allerdings wirkt der Schaden verdächtig präpariert. Der Betrüger fordert den Urlauber nun auf. Er soll ihm auf einen nahen, abgelegenen Parkplatz folgen. Dort will der Gauner die Sache regeln.

Die richtige Reaktion vertreibt den Betrüger

Der Urlauber reagiert in dieser Situation genau richtig. Er bleibt ruhig und steigt nicht auf die Forderung ein. Er kontrolliert das eigene Fahrzeug. Weder sein Auto noch sein Spiegel haben Kratzer. Ein Zusammenstoß ist absolut unmöglich. Er kennt diesen miesen Trick bereits aus dem Internet vom Jesolo Magazin.

Der Autofahrer konfrontiert den Betrüger direkt. Er kündigt lautstark das Rufen der Polizei an. Die Reaktion des Gauners folgt prompt. Plötzlich ist der beschädigte Spiegel kein Problem mehr. Der Betrüger gibt Gas und fährt rasch davon. Die Flucht bestätigt den dreisten Betrugsversuch.

Wichtige Warnung des ÖAMTC

Experten warnen eindringlich vor dieser Masche. Die Täter werfen oft Steine oder Plastikflaschen gegen das Opferfahrzeug. So erzeugen sie das laute Knallgeräusch. Bleiben Sie bei solchen Vorfällen nur an belebten Orten stehen. Auf einsamen Parkplätzen droht neben der Geldabzocke auch ein schneller Diebstahl.

Video über den Spiegeltrick mit Erklärung und Tipps

Auch auf der Autobahn ist Vorsicht angebracht!

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